Ein guter Tierpark-Ausflug steht und fällt mit drei Dingen: überschaubaren Wegen, klaren Preisen und Tieren, die man nicht nur aus der Ferne sieht. Genau darum geht es hier: um den Tierpark in der Nähe von Remscheid, seine Angebote, die wichtigsten Besuchsdaten und die Frage, für wen sich der Abstecher wirklich lohnt. Ich schaue dabei bewusst praktisch auf das, was man für einen entspannten Familien- oder Halbtagesausflug wissen sollte.
Die wichtigsten Fakten für die Planung auf einen Blick
- Der Tierpark liegt in Solingen und ist aus Remscheid und dem Bergischen Land gut als Ausflug erreichbar.
- Geöffnet ist an 365 Tagen im Jahr; im Sommer gilt 9:00 bis 18:00 Uhr, im Winter 9:00 bis 16:30 Uhr.
- Der Eintritt ist familienfreundlich kalkuliert: Erwachsene zahlen 6,00 Euro, Kinder 3,00 Euro.
- Zu sehen sind unter anderem Ziegen, Lamas, Dam- und Muffelwild, Erdmännchen, Weißbüscheläffchen und Tiere im Tropenhaus.
- Der Park ist rollstuhl- und rollatorfreundlich; barrierefreies WC und Wickelraum sind vorhanden.
- Für den Rundgang lohnt sich Kleingeld: Am Futterautomaten kostet eine Portion 0,50 Euro.
Warum der Ausflug aus Remscheid so gut funktioniert
Ich halte solche Tierparks vor allem dann für stark, wenn sie ohne große Planung funktionieren. Genau das ist hier der Fall: Man bekommt einen echten Natur- und Tierkontakt, aber ohne den logistischen Aufwand, den ein großer Zoo oft mitbringt. Für Familien ist das angenehm, weil der Besuch nicht sofort einen ganzen Tag verschlingt, und für spontane Ausflüge ist es ebenso passend.
Der Reiz liegt für mich in der Mischung aus Nähe und Abwechslung. Man sieht Tiere, kann sie teilweise füttern und hat trotzdem genug Ruhe, um nicht von einer Attraktion zur nächsten zu hetzen. Wer einen überschaubaren, freundlichen Ausflug mit klarer Orientierung sucht, trifft hier eine vernünftige Wahl. Und genau deshalb lohnt sich im nächsten Schritt der Blick auf Zeiten und Kosten, bevor man losfährt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise, die du 2026 kennen solltest
Für die Planung ist vor allem wichtig, dass sich der Betrieb deutlich zwischen Sommer und Winter unterscheidet. Dazu kommt: Bei schlechtem Wetter kann früher geschlossen werden. Ich würde also nicht auf den letzten Drücker anreisen, sondern den Besuch lieber mit etwas Puffer planen.
Öffnungszeiten
| Zeitraum | Öffnungszeiten | Letzter Einlass |
|---|---|---|
| 1. März bis 31. Oktober | täglich 9:00 bis 18:00 Uhr | 17:30 Uhr |
| 1. November bis 28./29. Februar | täglich 9:00 bis 16:30 Uhr | 16:00 Uhr |
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Eintrittspreise
| Ticket | Preis | Einordnung |
|---|---|---|
| Erwachsene | 6,00 Euro | Standardticket |
| Kinder (3 bis 14 Jahre) | 3,00 Euro | Familienfreundlicher Preis |
| Schüler und Studenten | 5,50 Euro | Etwas günstiger als das Erwachsenenticket |
| Gruppen ab 10 zahlenden Besuchern | ab 2,50 Euro | Interessant für Kitas, Schulklassen und größere Familiengruppen |
| Jahreskarte Erwachsene | 45,00 Euro | Sinnvoll bei mehreren Besuchen im Jahr |
| Jahreskarte Kind | 5,00 Euro | Nur in Verbindung mit einer Hauptkarte |
Praktisch sind auch ein paar Details, die man beim ersten Blick gern übersieht: Hunde dürfen kostenlos mit, müssen aber an der Leine geführt werden. Außerdem ist ein Futterautomat vorhanden, der das Füttern für 0,50 Euro pro Portion ermöglicht. Gerade mit Kindern macht dieser kleine Punkt oft den Unterschied, weil der Besuch dadurch aktiver und persönlicher wirkt. Danach lohnt sich ein genauerer Blick auf das, was man dort tatsächlich sieht und erlebt.
Welche Tiere und Angebote den Rundgang prägen
Der Tierpark lebt nicht von spektakulären Shows, sondern von der Nähe zu den Tieren. Auf dem Rundgang triffst du unter anderem auf Ziegen, Zebus, Lamas sowie Dam- und Muffelwild. Dazu kommen exotischere Bewohner wie Erdmännchen, Weißbüscheläffchen, Bennettkängurus und Alpakas. Für mich ist genau dieser Mix interessant, weil er Kindern sofort etwas bietet, ohne den Charakter eines klassischen Naherholungsorts zu verlieren.
Besonders stark ist das Tropenhaus. Dort werden Reptilien und andere Tiere gezeigt, die man bei einem normalen Spaziergang natürlich nicht erwarten würde. Das bringt Abwechslung in den Besuch und ist gerade an kühleren Tagen ein echter Vorteil. Wer Tiere nicht nur sehen, sondern auch verstehen möchte, profitiert zusätzlich von den Führungen und der Tierparkschule. Dort geht es nicht bloß um Namen, sondern auch um Tierverhalten, Artenschutz und die Frage, wie man Tiere im Alltag sinnvoll erklärt.
- Kontaktbereich: Ziegen und andere Tiere, die sich zum Füttern und Beobachten eignen.
- Exoten: Erdmännchen, Kängurus und Alpakas sorgen für Abwechslung im Rundgang.
- Tropenhaus: Gut, wenn du mehr als nur einen Streichelzoo erwartest.
- Bildung: Führungen dauern 45 Minuten und können inhaltlich angepasst werden.
- Tierparkschule: Für Schulklassen gedacht, aber auch für Kindergeburtstage und Gruppen interessant.
Ich würde den Besuch deshalb nicht nur als Spaziergang, sondern als kleine Lern- und Entdeckungstour sehen. Wer jetzt wissen will, wie man das Ganze am besten erreicht, ist mit der Anreiseplanung als Nächstem gut bedient.
So kommst du aus Remscheid und dem Umland hin
Die Adresse für die Navigation ist klar: Lützowstraße 347 in 42653 Solingen. Mit dem Auto ist das die unkomplizierteste Lösung, wenn du den Besuch mit Kindern, Gepäck oder einem engen Zeitfenster planst. Für meinen ersten Besuch würde ich das auch bevorzugen, weil man nicht erst verschiedene Umstiege zusammensuchen muss.
Wer mit dem Bus anreist, findet ebenfalls eine brauchbare Orientierung. Genannt werden unter anderem die Linien 621 und 683 bis zur Haltestelle „Roßkamper Straße“ mit etwa 20 Minuten Fußweg sowie die Linie 631 bis „Dasnöckel“ mit etwa 15 Minuten Fußweg. Aus Solingen fährt die Linie 695 bis „Eugen-Maurer-Haus“, von dort sind es rund 10 Minuten zu Fuß. Für einen entspannten Ausflug sollte man diese Fußwege nicht unterschätzen, vor allem nicht mit Kinderwagen oder bei schlechtem Wetter.Ich würde deshalb vorab entscheiden, ob der Weg schon Teil des Ausflugs sein soll oder ob man möglichst direkt ankommen möchte. Das führt ziemlich natürlich zur nächsten Frage: Für wen lohnt sich der Park eigentlich am meisten?
Für wen sich der Park besonders lohnt
| Besuchergruppe | Warum es gut passt | Worauf man achten sollte |
|---|---|---|
| Familien mit Kindern | Kurze Wege, Futterautomat, viele Tiere nah am Weg | Bei Regen oder Hitze den Zeitpunkt besser sauber wählen |
| Großeltern und Mehrgenerationen-Ausflüge | Rollstuhl- und rollatorfreundlich, barrierefreies WC vorhanden | Den Rundgang lieber ohne Zeitdruck planen |
| Schulklassen und Kitas | Führungen, Tierparkschule und Gruppentarife | Termin und Gruppengröße vorher abstimmen |
| Tierfreunde mit Fokus auf Nähe statt Spektakel | Kontakt zu Tieren und überschaubare Anlage | Wer einen riesigen Zoo erwartet, sollte die Erwartung anpassen |
Genau hier liegt die Stärke des Parks: Er ist nicht auf maximale Größe getrimmt, sondern auf ein gut machbares Erlebnis. Ich finde das ehrlicher als viele Anlagen, die zwar groß klingen, am Ende aber vor allem Laufkilometer produzieren. Wenn du also einen Ausflug suchst, der für viele Altersgruppen funktioniert und nicht überfordert, ist das eine ziemlich solide Lösung.
So wird daraus ein runder Bergischer Ausflug
Wenn ich so einen Besuch plane, denke ich immer in einem einfachen Rhythmus: ankommen, entspannt durchgehen, zwischendurch pausieren und nicht zu spät losfahren. Der Tierpark eignet sich gut für einen halben Tag, vor allem dann, wenn du ihn nicht allein stehen lässt, sondern mit einem Spaziergang oder einer Kaffeepause im Bergischen Land verbindest. So wirkt der Tag nicht zersplittert, sondern sauber komponiert.
Mein praktischer Rat ist deshalb simpel: früh genug starten, 50-Cent-Münzen für den Futterautomaten einstecken, wetterfeste Schuhe wählen und bei unsicherem Wetter nicht auf den späten Nachmittag setzen. Wer den Besuch als unkomplizierten Naturausflug versteht, bekommt hier genau die richtige Mischung aus Tierkontakt, Ruhe und Regionalgefühl. Das ist am Ende oft mehr wert als ein großer Name mit viel Lärm.